Die Nachbesserung – 1. Teil

Posted on Juni 10, 2008
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Kilometerstand: 2175

Auf der Rückfahrt von Rügen sind wir dann gleich wieder beim VW-Händler vorstellig geworden. Der freundliche Meister schaute sich die Arbeit an und schlug vor den Wagen nochmals zum Polierer zu bringen, um die Reste zu entfernen. Wir vereinbarten einen Termin am Donnerstag.
Beim Auspacken des Gepäcks fiel mir dann auf, das die Verkleidung der Kofferaumklappe nicht wieder korrekt angebracht wurde. Die obere, der 2. teiligen Abdeckung, war gar nicht richtig befestigt worden und klaffte lose über die untere. Irgendwie schien das nicht mehr zusammenzupassen.

Die Reise nach Rügen

Posted on Juni 10, 2008
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Kilometerstand: 980

Die 1. größere Reise mit dem neuen Auto stand bevor. Geplant war ein verlängertes Wochenende auf Rügen. Die Reise bot schön Gelegenheit den Wagen mal ausgiebig zu testen und die Vorzüge des Wagens kennen zu lernen. Bisher hatte ich nämlich immer nur kurze Distanzen bis zu 40KM gefahren.
Das RNS510 war mit jeder Menge MP3 befüllt worden und so sind wir dann gemütlich am Samstag morgen losgefahren. Schnell noch das Ziel ins Navigationsgerät eingegeben und los ging es.
Das Navi ist wirklich hervorragend, die Stimme angenehm und der Zeitpunkt der Ansagen und die Häufigkeit optimal. Selbst wenn man sich nicht an die vorgeschriebene Route hält, nervt das Navi nicht mit Ansagen wie „Bitte wenden“, sondern es passt seine Route innerhalb Sekunden an. Perfekt.
Die Fahrt war sehr angenehm, der Spritverbrauch mit 5,8 Liter überraschend gering. Auf der Insel habe ich den Wagen sogar mit 4,8 Liter 130 Kilometer über die Insel bewegt. Dabei bin ich allerdings wirklich sehr gemütlich gefahren und habe die Aussicht und das Panorama-Schiebedach genossen. Das Dach ist eine reine Freude.

Der TDI-Motor ist wirklich sehr laufruhig geworden und mit meinem alten 90PS Nagler aus dem Golf III Variant nicht zu vergleichen :-) Mal schauen, wie sich das über die Jahre entwickeln wird.

Auf der Rückfahrt waren endlich die 1500 Kilometer erreicht und der Wagen durfte endlich voll ausgefahren werden. Zwischen 1000KM und 1500KM sollte man die Drehzahl langsam steigern. Wir haben uns an die Empfehlung im Handbuch gehalten und den Wagen bis dahin nicht über 3000 Umdrehungen bewegt. Auf der Bahn also den Wagen mal voll ausgefahren und die Höchstgeschwindigkeit getestet. Der Wagen schafft genau 220 KM/h bei 4000 Touren laut Tacho und keinen KM/h mehr. Dies sollte also den eingetragenen 205 KM/h entsprechen. Der Spritverbrauch ist allerdings bei dieser Geschwindigkeit nicht mehr ganz so moderat und geht deutlich in den zweistelligen Bereich :-) Die Fahrgeräusche bleiben aber angenehm im Hintergrund.
Ein Wort noch zu dem Soundpaket bestehend aus dem RNS510, 4x20 Watt und 10 Lautsprecherboxen: Der Sound beeindruckt durch hohe Dynamik und schöne Bässe. Der Radioempfang ist auch um Welten besser als mit meinem alten Blaupunkt im Golf III.

Die Reparaturen – 2. Teil

Posted on Juni 10, 2008
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Die neue Heckscheibe war bestellt und ein Termin zum Austausch vereinbart. Der Wagen sollte Donnerstag Abend gebracht werden und am Freitag Mittag wieder abholbereit sein.
Am Freitag also wieder hin zum Händler. Dieser übergab mir nur den Schlüssel und machte keine Anstalten sich mit mir zusammen die Arbeit anzuschauen. Ich also alleine raus zum Wagen, wo meine Frau bereits die schlechte Arbeit begutachtete. Schnell zeigte Sie mir überbleibsel des Austausches. Um die Scheibe herum waren eine Menge „schwarzer und silberner Reste auf dem Lack zu sehen und sogar zu spüren. Ich wieder rein zum Händler und um die Begutachtung der Arbeit gebeten. Der Händler konnte die Reste nicht einordnen, schloss Kleber aber rigoros aus. Ich sollte morgen nochmal wiederkommen, das wäre der Meister wieder anwesend. Leider wollte ich morgen nach Rügen starten, daher vereinbarten wir einen Termin zur Nachbesserung am nächsten Dienstag.
Der Unterbodenschutz war allerdings wieder prima instandgesetzt worden.

Die Reparaturen – 1. Teil

Posted on Juni 10, 2008
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Ich hatte mich für die Durchführung der Reparaturen für einen VW-Händler in der Nähe entschieden, der bei mir den besten Eindruck hinterlassen hatte.
Ich also hin mit meinem Reparaturschein und die Fehler begutachten lassen. Wir vereinbarten den Tausch der Heckscheibe und die Nachbesserung des Unterbodenschutzes. Die Dichtung an dem Park-Sensor ließ ich nicht tauschen, da mich der VW-Mensch überzeugte das dort nix passieren kann, also kein Wasser eindringen kann. Die Scheibe musste erst noch bestellt werden, so dass an diesem Tag erstmal nichts gemacht wurde.

Das Turboloch des Golf V TDI

Posted on Juni 10, 2008
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Kilometerstand: 427

Viel hatte ich darüber gelesen und nun konnte ich es am eigenen Leib spüren. Im 2. Gang kommt bei niedriger Drehzahl wirklich fast keine Leistung bei dem 2.0 TDI Motor. Wenn allerdings der volle Ladedruck aufgebaut wurde, zieht der Wagen ganz schön nach vorne. Dieses Loch hat mich gerade am Anfang, auch bedingt durch die schonende Einfahrphase, oft erwischt und ich kam nur mit Mühe über die Kreuzung. Der Hauptgrund war vor allem, das ich durch meinen alten Wagen daran gewöhnt war den 1. Gang wirklich nur zum anrucken des Fahrzeugs zu verwenden und dann gleich in den 2. Gang zu schalten. Bei diesem Motor muss man einfach etwas länger warten und mit mehr Drehzahl schalten. Das funktioniert wirklich prima und das Turboloch ist so eigentlich nicht mehr wahrzunehmen. Mich jedenfalls stört es nun nicht mehr.

Die Fahrzeugübergabe – Teil2

Posted on Juni 10, 2008
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Jetzt aber nichts wie los zur Abholerwelt. Das imposante Gebäude besteht aus 2 Etagen. Im unteren Bereich werden die Fahrzeug-Übergaben abgewickelt und im oberen Bereich befindet sich der Wartebereich für die Glücklichen. Außerdem gibt es in der oberen Etage noch Restaurants und einen VW-Zubehör-Shop. Zusätzlich sind hier auch eine ganze Reihe von VW-Modellen ausgestellt. An unserem Tag standen dort z.b. ein Beetle, ein Passat Variant, ein Golf Plus, ein Touran und ebenfalls der neue VW Scirocco. Alle Fahrzeuge waren in Tornado-Rot gehalten, was sehr gewöhnungsbedürftig war und mich und meine Abneigung gegen Rot nur bestätigte. Die Fahrzeuge sind offen und so kann man alle mal bequem erkunden und sich so die Wartezeit verkürzen.
Apropos Wartezeit: Unser Fahrzeugübergabe war eigentlich um 15:15 Uhr geplant. Jedoch tauchte unser Name nicht auf der Anzeigetafel auf. Die Anzeigetafel listet die aktuellen Übergaben auf und teilt den Wartenden mit an welchem Gate die Übergabe stattfindet. Um 15:30 bin ich dann doch mal zur Info gegangen und habe nachgefragt, ob es auch mal zu Verspätungen kommen kann. Die Gegenfrage, ob ich mich den schon hier bei der Info bezüglich der Fahrzeugübergabe gemeldet hatte, klärte dann gleich die ganze Sache auf. Etwa 1 Minute später tauchte mein Name bereits auf der Anzeigetafel auf. Jetzt noch schnell ein Photo davon gemacht und dann auf zum entsprechenden Gate.

Der Kundenbetreuer erwartete uns auch schon bereits und wir stiegen die Stufen hinab in den Fahrzeugübergabebereich. Schon auf der Treppe entdeckte ich mein schönes Schätzchen. Allerdings sah die Reeling ziemlich Schwarz aus und mein Herz blieb kurz stehen. Hatten die bei VW in Mexiko mir doch die Schwarze montiert. Selbst der Kundebetreuer war sich nicht sicher. Zum Glück war das nur eine Täuschung bedingt durch das Licht. Der Wagen hatte die korrekte Chromreeling. Einige Minuten betrachteten wir den Wagen von allen Seiten und schossen noch schnell das obligatorische Begrüßungsfoto. Anschließend begann der Betreuer mit der Erklärung der einzelnen Fahrzeugfunktionen. Das ging relativ flott, da ich mich mit den meisten Sachen bereits auskannte. Schnell noch das Panorama-Dach erklärt, das Navi erkundet und dabei die Home-Adresse gespeichert und wir waren eigentlich schon durch. Während der Erklärungen des VW Mitarbeiters hatte sich mein Freund schon den Wagen im Detail zur Brust genommen und akribisch Spaltmaße und Verarbeitung geprüft. Aufgefallen war ihm sofort ein beschädigter Unterbodenschutz, eine nicht sauber integrierte Dichtung in einem der Park-Control-Sensoren und ein wackeliges Seitenteil der Frontamatur auf der Beifahrerseite, welches bei der ersten Berührung auch gleich zu Boden ging. Zusätzlich hatte ich bemerkt, dass meine SD-Karte mit MP3-Dateien nicht vom RNS510 erkannt wurde.
Der Mitarbeiter notierte sich die Punkte und verschwand mit dem Wagen in der Werkstatt. Zeit für uns für ein paar Red Bulls aus dem VW-Kühlschrank und sich einmal die anderen Fahrzeuge angeschaut.

Nach etwa 15 Minuten kam der Wagen schon zurück. Das Seitenteil wurde wieder befestigt. Die MP3-Dateien der SD-Karte stellten sich als AAC-Dateien heraus. Diese werden vom RNS510 nicht unterstützt. Da habe ich wohl bei der Konvertierung mit iTunes nicht richtig aufgepasst. Die Dichtung des Park-Control Sensors wurde als nicht problematisch eingestuft und daher nicht behoben. Es stand mir allerdings frei diesen Schönheitsfehler, genauso wie der angekratzte Unterbodenschutz, bei einer VW-Werkstatt nachbessern zu lassen.

Die erste Fahrt führte dann, durch das Hallentor, wieder direkt auf den Parkplatz, um noch ein wenig die Autostadt zu erleben. Auf dem Parkplatz fiel dann, bedingt durch das starke Sonnenlicht, meinem Freund ein paar wirklich tiefe Kratzer auf der Heckscheibe auf. Diese waren sogar mit dem Finger zu spüren.
Was war zu tun?... schnell hielt ich nach einem VW-Mitarbeiter Ausschau und erläuterte ihm mein Problem. Kurz erklärte er mir, wie ich mit dem Fahrzeug nochmals in die Abholung gelange. Dort habe ich nochmals die Heckscheibe vorgezeigt und der Wagen verschwand nochmals in der Werkstatt und wir genossen abermals einige Dosen Red Bull. Nach etwa 10 Minuten kam der Wagen zurück. Leider war an der Scheibe nichts mehr zu polieren. Wir bekamen einen Reparaturschein und sollten die Scheibe bei einem VW-Händler bei uns vor Ort austauschen lassen.
Dann ging es zum zweiten Mal durch das Tor in die Freiheit. Wir gaben noch kurz das restliche Guthaben von den Gutschein-Karten aus und verließen anschliessend das Gelände.
Das erste Ziel, wie wahrscheinlich bei 99% der Abholer, führte mich zur nächsten Tankstelle. Anschließend ging es ab auf die Bahn und wir machten uns auf den Heimweg.

Kilometerstand: 39

Die Autostadt kann man wirklich auch ohne Fahrzeugabholung empfehlen. Wir werden auf jeden Fall nochmals hinfahren, um uns auch die Marken-Pavillons einmal anzuschauen, außerdem bemerkte meine Frau zielsicher den großen Outlet-Store mit vielen Marken am Rande der Autostadt :-)

Die Autostadt – Teil 1

Posted on Juni 9, 2008
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Die Autostadt ist wirklich ein Erlebnis und wir haben den Tag sehr genossen. Hingebracht wurden wir von einem Freund, der sich netter weise bereit erklärt hatte uns zu fahren. Das Angebot den VW Touareg durch den Gelände Parcours zu steuern konnte er einfach nicht ablehnen :-)

Angekommen sind, nach etwa 2 stündiger Fahrt, gegen 11:00. Rasch einen Parkplatz gesucht und mit den Nummernschilder zur Ankunftshalle marschiert. Dort haben wir uns mit dem Abholschein registriert und den genauen Abholtermin vereinbart (15:15 Uhr). Der nette Mitarbeiter hat dort alle Formalitäten erledigt, uns die Nummernschilder und Verbandskasten abgenommen und uns einige Papiere ausgehändigt. Unter anderem bekamen wir einen Verzehrgutschein, einen Gutschein für die Souvenir-Shops, ein Gutschein für eine vergünstigte Fahrt mit einem Touareg oder Tiguan im Gelände Parcours (15€ statt 25€) und einen Plan der Autostadt. Gebucht war an dem Tag noch eine Werksbesichtigung für die wir drei Plätze bereits im voraus reserviert hatten. Diese Besichtigung sollte um 13:00 Uhr stattfinden... anschließend sollte es dann gemütlich zur Abholung gehen.

Nach der Anmeldung hatten wir ja nun noch ein wenig Zeit bis zum 1. Termin, der Werksbesichtigung. Genutzt haben wir diese mit einem Besuch des Tachometers, um dort die berüchtigte VW-Currywurst samt des VW-Ketchups zu probieren. Die Currywurst ist erstmal wirklich riesig, der Geschmack auch mehr als in Ordnung. Das Riesen Erlebnis war es dann aber doch nicht. Jedenfalls nicht so sehr, wie man es immer von anderen gehört oder gelesen hatte. Der Ketchup allerdings hatte es in sich. Nach Aussage eines Mitarbeiters handelt es sich hier um eine Spezialentwicklung von VW. Das besondere dabei ist, dass der Ketchup immer schärfer wird, je mehr er erwärmt wird. Da der Ketchup allerdings bei uns nicht wirklich heiß war, hielt sich auch der Schärfegrad in Grenzen. Zu empfehlen ist die Currywurst allemal und gehört irgendwie mit zu diesem Tag dazu :-)

Nachdem wir nun für unser leibliches Wohl gesorgt hatten gingen wir über die große Brücke zum Geländeparcours. Dort standen schon die VW Touaregs und Tiguans für uns bereit. Wir buchten die Touareg-Tour, da der Parcours doch etwas anspruchsvoller aussah, als die des VW Tiguans.
Als Fahrzeug bekamen wir einen V6 mit Automatikgetriebe gestellt. Nicht der Kracher, aber für die Geschichte absolut ausreichend. Immerhin betrug unsere Höchstgeschwindigkeit nur etwa 40km/h und da hatte bereits unser Fahrlehrer größte Bedenken :-)... laut seiner Aussage sollte man versuchen die 25km/h Marke nicht zu überschreiten, da es sonst zu sehr stauben würde. Haben wir ja auch fast eingehalten :). Die Fahrt selber war recht unspektakulär. Der Wagen kann einfach jedermann bedienen und die aufgebauten Hindernisse hat der VW in dieser Geschwindigkeit mit Bravour gemeistert. Ok, die meisten Hindernisse konnte man wirklich nur im Schneckentempo angehen. Am spannendsten war die Wippe. Hier musste mit Gefühl ein Rampe erklommen und der Mittelpunkt gefunden werden. War dieser erreicht begann die Wippe zu kippen und man konnte diese herunterfahren. Besonders war hier darauf zu achten, im richtigen Moment den Fuß vom Gas zu nehmen und die Bremsen zu betätigen. Ansonsten ging es doch sehr schnell abwärts und die Dämpfer der Wippe hatten allerhand zu tun. Beeindruckend war auch die Demonstration des Bergassistenten: Bei 22° Steigung konnte man einfach vom Gas gehen und der Wagen blieb einfach stehen. Kein Zentimeter rollte er nach hinten. Das gleiche Bild auch beim wiederanfahren. Einfach gemütlich aufs Gas gedrückt und der Wagen rollte sanft wieder an, auch ohne nach hinten zu rollen. Mit dieser Technik kann wirklich jeder im Geländer fahren dachte ich noch. Die Fahrt durch die Wüste war auch noch lustig. Leider verhinderten der Fahrlehrer mit der Begründung die Servo-Lenkung dürfe nicht ganz eingeschlagen werden und der mangelnde Platz in der kleinen „Sandwüste“, dass mein Freund einen Donut in den Sand fuhr. Er hatte es fest eingeplant.:-)
Respekt hatte ich am Schluss definitiv vor den Stossdämpfern des Fahrzeugs, die wirklich beeindruckend funktionierten und die Fahrt über die teilweise sehr holprigen Hindernisse sehr bequem erschienen ließen.

Die Fahrt ist für 25€ wirklich etwas teuer aber auf jedenfall eine Abwechslung und eine nette Unterhaltung.

Jetzt war bereits 12:30 Uhr und es wurde Zeit für die Werksbesichtigung. Auf dem Weg haben wir noch beschlossen uns noch schnell die Glastürme anzuschauen, um auch ja keine Wartezeit aufkommen zu lassen. Die Türme sind ein Hingucker und man beobachten nicht wenige Menschen, die die Hoffnung haben ihren Neuen dort zu entdecken :-).

Durch diesen kleinen Abstecher haben wir prompt unsere Werksbesichtigung verpasst. Wir waren zwar um 13:01 am Busbahnhof, allerdings war die Deadline bereits 12:50 und unsere Plätze waren bereits anderweitig vergeben worden. Gott sei Dank konnten wir in der nachfolgenden Tour noch unterkommen. Diese Tour führte durch das Presswerk und der Lackiererei. Besonders das Presswerk fand ich sehr beeindruckend und der Tourführer konnte mit vielen technische Details und Informationen und einer Portion Witz rund um die Arbeit bei VW aufwarten und die Fahrt dadurch deutlich bereichern.

Hier mal in aller Kürze was ich mir merken konnte:

Fundament des Presswerks beträgt 30 Meter, um ein absenken des Gebäudes zu verhindern.
Ein Pressform wiegt bis zu 50 Tonnen.
Es dürfen nur bis zu drei Pressformen übereinander gestapelt werden.
Alle Pressen sind synchronisiert und haben ihr eigenes Intervall, damit wird verhindert, dass die Pressen gleichzeitig die volle Kraft entwickeln.
Die Pressen haben eine Kraft von 50.000 Tonnen. Damit kann man 7500 übereinander gestapelte VW Polos auf eine Höhe von wenigen Zentimeter zusammenpressen.
Längstes Gebäude Deutschlands (2700m * 300m)

Nach der Werksbesichtigung ging es erstmal in die „Strand-Bar“, um noch ein letztes Getränk vor der Auslieferung zu sich zu nehmen und um sich entsprechend darauf einzustimmen.

Der Verkauf des alten Golf III Variants

Posted on Juni 5, 2008
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Die Abholung des neuen Golfs rückte nun immer näher und es wurde langsam Zeit sich um den Verkauf des alten Wagens zu kümmern. In der letzten Zeit habe ich schon fleißig die Karten der Auto-Exporteure gesammelt, die regelmäßig an meiner Windschutzscheibe steckten, um im Fall der Fälle aus einem reichhaltigen Pool von kaufbereiten Interessenten verfügen zu können. Insgesamt hatte ich 8 Karten gesammelt.

Ich prüfte den Preis noch schnell bei Schwacke. Dieser lag bei etwa 1500€. Da mein Auto allerdings Null gepflegt war und der Lack daher eher wie 30 Jahre anstatt 10 Jahre aussah, der Wagen zusätzlich 2 nur notdürftig reparierte Auffahrunfälle aufwies (vorne und hinten), die Verkleidung des linken Außenspiegels komplett fehlte und zudem die Windschutzscheibe im Blickfeld des Fahrers einen großen Riss hatte lag meine Preisvorstellung eher zwischen 500-1000€. Ich rief den ersten Händler an, der schnell die Daten aufnahm und nach meinen Preiswunsch fragte. Ich sagte mutig und entschlossen 1000€ und wir machten noch am selben Tag einen Termin aus. Es handelte sich hierbei um Ali´s Autoexporte und der Wagen sollte nach Litauen exportiert werden. Der Händler sah sich das Auto nur kurz an, bemerkte Zielsicher jeden Mangel und war sofort bereit 800€ zu bezahlen. Nach einer kleinen Verhandlungsrunde einigten wir uns dann auf 850€. Er hat den Wagen noch nicht einmal gestartet, dass hat mich echt überrascht, naja aber so hat er sich auch das Geräusch des aufheulenden Anlassers erspart :-) . Ich konnte das Auto bis einen Tag vor der Abholung des Neuen behalten. Wir machten sofort den Kaufvertrag, er nahm den Brief mit und ich bekam direkt mein Geld. Pünktlich zum vereinbarten Termin kam der Händler auch und holte den Wagen ab. Er hatte angeboten den Wagen auch bei Bedarf mit roten Nummernschilder zu holen, falls ich ihn selber abmelden wollte. Da ich den Wagen aber bis zum Schluss fahren wollte, überließ ich dem Autoexporteur die Abmeldung. Der Wagen wurde innerhalb drei Tage, wie vereinbart, abgemeldet. Zu meiner Sicherheit und zu meiner Entlastung lies ich mir zusätzlich die Übergabe mit Uhrzeit quittieren und faxte diese dann direkt an die zuständige Zulassungsstelle und auch an meine Versicherung.

Also auch über die berüchtigten fliegenden Karten-Händler kann ich nur positives berichten. Der Preis stimmte und die Abwicklung war vorbildlich. Wer also kein Problem mit der Mentalität der Menschen hat (man muss schon gegenreden können ;-) ) und nicht den Höchstpreis erzielen muss, kann dort in meinen Augen nicht viel falsch machen.

Endlich Mai

Posted on Juni 5, 2008
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Endlich rückte der langersehnte Termin näher und näher. Ende April meldete sich der Vertragshändler bei mir, um mit mir den genauen Abholtermin zu vereinbaren. Der Wagen war ab dem 07.05 in Wolfsburg abholbereit. Geplant war eigentlich die Komfort-Abholung mit Übernachtung im Ritz-Carlton. Leider waren dort so kurzfristig kein Doppelzimmer mehr zu bekommen und ich hätte weitere 2 Wochen warten müssen, um in den Genuß der Komfort-Geschichte zu kommen. So wurde der Termin auf den 09 Mai festgesetzt. Ein Mitarbeiter der Autostadt meldete sich dann telefonsich bei mir, um mit mir alle Details der Fahrzeugabholung durchzugehen, dabei vereinbarten wir noch eine Werksbesichtigung. Ich erhielt die Daten umgehend nochmals per Post. Das alles machte einen sehr guten Eindruck und ich war gespannt auf die Autostadt und wie sich die Fahrzeugabholung gestalten würde.

Die Wartzeit

Posted on Juni 5, 2008
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Nun musste ich ja 6 Monate auf die Lieferung des Wagens warten. Hätte nie gedacht, dass mich die Wartezeit einmal nerven würde, obwohl mein altes Auto ja noch einwandfrei lief. Aber die Vorfreude war doch so groß, das die Zeit sich wie Kaugummi dahin zog.
Einen guten Zeitvertreib habe ich im Golf 5 Forum von motor-talk gefunden. Hier traf ich Leute, die genauso wie ich warteten. Teilweise musste die Teilnehmer noch länger warten und ich hoffte inständig, dass mir das selbe Schicksal, wie diesem armen Zeitgenossen erspart bliebe.

Nebenbei hatte ich auch Zeit genug mich ausführlich mit allen bis dahin bekannt gewordenen Kinderkrankheiten des Golf V Variant vertraut zu machen. Genauso verhielt es sich mit der Bedienung... es gab keine Funktion, mit der ich mich nicht schon bis ins Detail befasst hatte :-).

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